Theatertradition mit Herz und Humor

In Sickingen wird Theater nicht einfach gespielt – es wird gelebt. Und das bereits seit den 1960er-Jahren. Kaum jemand kann sich hier eine Weihnachtsfeier ohne eine unterhaltsame Theateraufführung vorstellen. Die abendfüllenden Mundartstücke des Sportvereins haben im Laufe der Jahrzehnte echten Kultstatus erlangt und sind aus dem dörflichen Leben nicht mehr wegzudenken. Sie gehören fest zur Tradition und sind für viele Einwohnerinnen und Einwohner ein jährliches Highlight im Veranstaltungskalender.

Seit vielen Jahren begeistert das sogenannte „Bühneninferno“ sein Publikum mit schwäbischem Humor, lebendiger Gestik und ausdrucksstarker Mimik. Mit viel Charme, Witz und Gespür für Pointen schaffen es die Spielerinnen und Spieler immer wieder aufs Neue, die Zuschauer zum Lachen zu bringen, ihnen unbeschwerte Stunden zu schenken und sie den Alltag für einen Moment vergessen zu lassen. In wechselnden Besetzungen bringen sie frischen Wind auf die Bühne, ohne dabei den vertrauten Charakter der Aufführungen zu verlieren.

Mit ihren heiteren Stücken ist die Theatergruppe ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Sickingen. Jahr für Jahr beginnen Anfang Oktober die Proben für das neue Stück. Ab diesem Zeitpunkt wächst nicht nur bei den Mitwirkenden, sondern auch im ganzen Dorf die Vorfreude. Gespräche über Rollen, Proben und mögliche Gags machen die Runde, bis es schließlich wieder heißt: Vorhang auf! Dann füllt sich der Saal, gespannte Erwartung liegt in der Luft – und schon nach den ersten Szenen brandet das erste Lachen auf.

Getragen wird diese lange Tradition von einem engagierten Kern an Schauspielerinnen und Schauspielern, die teilweise seit über 40 Jahren auf der Bühne stehen. Dazu zählen Constanze Henzler, Janina Beck, Daniela Hafner, Georg Jung, Simon Beilard, Markus Wolf, Annelie Hock, Sandra de Leon und Andreas „Popeye“ Behrend. Sie alle bringen nicht nur schauspielerisches Talent, sondern auch jede Menge Herzblut und Gemeinschaftssinn mit. Ergänzt wird das Ensemble durch Heiko Schwabe, der sich um die Stückauswahl kümmert, Regie führt und – wenn nötig – die Texte an die verschiedenen Charaktere sowie an die örtlichen Gegebenheiten anpasst. So entstehen Aufführungen, die nah am Publikum sind und oft mit liebevollen Anspielungen auf das Dorfleben punkten.

Hinter den Kulissen sorgen die Souffleusen Petra Schwabe und Annika Reiber für einen reibungslosen Ablauf. Mit wachem Blick und schnellen Reaktionen stehen sie den Darstellerinnen und Darstellern zur Seite, falls einmal ein Text vergessen wird, und tragen so maßgeblich zum Gelingen jeder Vorstellung bei.

Was am Ende bleibt, ist echte Spielfreude, gelebte Gemeinschaft und Theater, das von Herzen kommt. Die Sickinger Theatergruppe zeigt Jahr für Jahr, wie viel Freude gemeinsames Engagement bereiten kann – und beweist, dass Tradition lebendig bleibt, wenn sie mit Leidenschaft gepflegt wird. Typisch Sickingen eben.

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